Glossar

Icecast-Glossar

Schlagen Sie Source-Clients, Mountpoints, Relays, Container, Authentifizierungsrollen und Streameinheiten mit klaren Erklärungen und Versionsbezug nach.

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Hier finden Sie die Begriffe aus Konfiguration, Logs und Playern. Achten Sie darauf, wo ein Begriff verwendet wird: Ein Zähler im Source-Client kann etwas anderes messen als ein ähnlich benannter Wert in Icecast. Die verlinkten Anleitungen zeigen die passenden Arbeitsschritte.

Source-Client

Eine eigenständige Anwendung, die Medien kodiert oder liest und an Icecast sendet. Sie ist vom verteilenden Server zu unterscheiden.

Mountpoint

Der exakte einem Stream zugeordnete URL-Pfad, etwa /live.ogg. Er muss keine Datei auf der Festplatte sein.

Hörer

Ein Client, der einen Stream empfängt. Aktuelle Hörerverbindungen unterscheiden sich von der aufsummierten Zahl der Verbindungsaufbauten.

Client

Ein weiterer Verbindungsbegriff, der Hörer, Webabrufe und Verwaltungszugriffe umfassen kann. Er bezeichnet nicht einfach die Hörerschaft.

Relay

Ein empfangender Server, der einen Stream von einer Quelle abruft und weiterverteilt. Er kodiert den Stream nicht um.

Upstream

Die vom Relay abgerufene Zuführung. Ihr entfernter Pfad kann vom Mount des empfangenden Servers abweichen.

Fallback

Ein eingestelltes Ausweichziel für Hörer bei fehlendem angefordertem Stream oder einem entsprechend eingerichteten Überlauffall.

Intro

Medien vor dem Hauptstream für neue Hörer. Das Format muss kompatibel sein. Ein Intro ist nicht dasselbe wie ein Fallback.

Container

Die Struktur für Medienströme und Metadaten. Ogg und WebM sind Container, Vorbis und Opus hingegen Codecs.

Codec

Das Kodierungsverfahren der Medien. Eine geänderte Dateiendung oder MIME-Angabe wandelt keinen Codec in einen anderen um.

Content-Type

Die HTTP-Medientypangabe der gelieferten Darstellung. Sie muss mit den tatsächlichen Mediendaten übereinstimmen.

M3U-Wiedergabeliste

Eine Textliste mit einem Streamverweis. Sie enthält nicht den eigentlichen Stream und ist nicht auf MP3 beschränkt.

ICY-Metadaten

Metadatenblöcke in vereinbarten Byteabständen geeigneter Legacy-Streams. Sie unterscheiden sich von den Metadaten eines Ogg-Containers.

HTTP PUT

Eine von aktuellem Icecast unterstützte Uploadmethode für Quellen. Die Source-Anwendung muss weiterhin einen passenden fortlaufenden Medienstrom senden.

SOURCE-Methode

Die ältere Icecast-Methode für Quellenverbindungen. Sie bezeichnet weder eine bestimmte Datei noch pauschal jeden Encoder-Ausgabemodus.

Queue

Serverseitig gepufferte Streamdaten für vorübergehenden Hörerrückstand. Die Bytegrenze ist kein garantiertes Verzögerungsziel.

Startpuffer

Anfangsmenge gepufferter Daten für einen neuen Hörer zum Füllen des Playerpuffers. Der Burst muss kleiner als die eingestellte Queue bleiben.

TLS

Transportverschlüsselung und Serverprüfung bei richtiger Einrichtung. HTTP Basic allein verschlüsselt eine Verbindung nicht.

Authentifizierungsrolle

Unter 2.5 eine Kombination aus Anfrageauswahl, Authentifizierer und Zugriffsregel. Auswahl und Berechtigung bleiben unterschiedliche Aufgaben.

CORS

Regeln für Browserzugriffe zwischen Herkünften über HTTP-Header. CORS meldet keinen Hörer an und schützt keine öffentliche URL.

XSLT

Eine Transformationssprache für Icecast-XML-Statistiken und HTML oder andere Formate. Öffentliche Ausgaben müssen bewusst begrenzt werden.

YP-Verzeichnis

Ein öffentlicher Streamkatalog. Die Meldung benötigt passende Daten und eine erreichbare angekündigte URL. Sie ist vom Streaming selbst zu trennen.

IceS und libshout

IceS ist eine eigene Source-Anwendung, libshout eine Bibliothek für Source-Software. Deren Versionen bezeichnen nicht das Icecast-Serverrelease.

Quellen

  • Glossar

    2.0.2 (historisch) · Abgerufen

  • Häufige Fragen

    2.0.2 (historisch) · Abgerufen

  • Icecast 2.5.0: Quellarchiv (.tar.gz)

    2.5.0 · Abgerufen

    Verwendete Dateien im Archiv

    • Übersichtdoc/index.html
    • Konfigurationsreferenzdoc/config_file/index.html
    • Vollständige Beispielkonfigurationconf/icecast.xml.in