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Limits, Warteschlangen und Startpuffer abstimmen

Unterscheiden Sie Clients und Hörer, berechnen Sie Streamverkehr und stimmen Sie Queue, Startpuffer und Zeitlimits anhand gezielter Prüfungen ab.

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Ein Verbindungslimit und ein Streampuffer sind unterschiedliche Stellschrauben. Blindes Erhöhen kann eine gestörte Quelle verdecken oder Ressourcen verbrauchen, ohne die Wiedergabe zu verbessern. Klären Sie zuerst, ob alle Hörer, ein einzelner Netzwerkpfad oder nur neue Verbindungen betroffen sind.

Jede Grenze in ihrer Einheit lesen

EinstellungBedeutungHäufiger Irrtum
limits/clientsGleichzeitige Client-Verbindungen einschließlich Web- und VerwaltungsabrufenAls reine Hörergrenze behandeln
limits/sourcesErlaubte aktive Quellen einschließlich aktiver RelaysNur Encoder zählen
mount/max-listenersHörergrenze eines MountpointsEine Erhöhung der Servergrenze erwarten
queue-sizeGröße der Streamwarteschlange in BytesAls Sekundenangabe lesen
burst-sizeAnfangsmenge für einen neu verbundenen Hörer in BytesGrößer als die Queue einstellen
source-timeoutErlaubte Datenpause einer Quelle in SekundenDamit eine unterbrochene Verbindung reparieren wollen
header-timeoutZeit für den eingehenden AnfrageheaderMit Wiedergabepufferung verwechseln

Das alte threadpool-Beispiel ist historisch. client-timeout wird in der Dokumentation als unbenutzt beschrieben. Beides eignet sich nicht als erste Stellschraube einer heutigen Installation.

Eine kleine Änderung ausdrücklich festlegen

Dieser Ausschnitt ersetzt die entsprechenden Werte in einem vorhandenen <limits>-Block. Er ist ein zu prüfendes Beispiel und keine pauschale Dimensionierung für jeden Sender:

xml · Codebeispiel
<queue-size>524288</queue-size>
<burst-size>65536</burst-size>
<source-timeout>10</source-timeout>

Der Startpuffer muss kleiner als die Queue bleiben. Ein Player kann zusätzlich einen eigenen Puffer verwalten. Die Servereinstellung legt deshalb nicht allein die gesamte Verzögerung fest. Eine größere Queue erlaubt einem langsamen Hörer mehr Rückstand und beansprucht Speicher. Seine verfügbare Netzwerkbandbreite erhöht sie nicht.

Abschätzen, messen und vergleichen

Als vereinfachte Rechnung benötigen 200 Hörer mit jeweils 128 kbit/s insgesamt 25,6 Mbit/s reine Mediendaten vor Protokollaufschlägen. Das ist eine Berechnung und keine getestete Serverkapazität. Berücksichtigen Sie zusätzlich Relay-Verkehr und andere Zugriffe.

Notieren Sie Hörerzahlen, Quellenkontinuität und Slow-Listener-Statistik vor der Änderung eines einzelnen Wertes. Wiederholen Sie den Fehler mit denselben Medien und Playern. Stockt die Wiedergabe bei allen Hörern gleichzeitig, prüfen Sie zuerst die Zuführung. Wird nur ein Hörer getrennt, untersuchen Sie dessen Verbindung und Rückstand. Bewahren Sie die alte Konfiguration zur Rücknahme auf.

Quellen