Ein Streamverzeichnis ist ein öffentlicher Katalog. Die Meldung ist ein eigener Vorgang neben dem Hörerzugriff. Ein abspielbarer Stream kann ungelistet sein. Eine zunächst angenommene Meldung kann später verschwinden, wenn die angekündigte URL nicht erreichbar ist. Entscheiden Sie sich bewusst für die Veröffentlichung.
Server und Quelle gemeinsam einrichten
Das mit Icecast 2.5.0 gelieferte Beispiel verwendet diesen Ausschnitt unmittelbar in <icecast>:
<yp-directory url="https://dir.xiph.org/cgi-bin/yp-cgi">
<option name="timeout" value="15"/>
</yp-directory>Die ältere Form <directory><yp-url>… steht in früheren Handbüchern und wird vom Parser von 2.5 als veraltet behandelt. Übernehmen Sie keine alte HTTP-Verzeichnisadresse allein wegen ihres Auftauchens in einem Archivhandbuch. Verwenden Sie den aktuell vom Verzeichnis genannten Endpunkt und die Syntax Ihrer Serverversion.
Icecast benötigt einen Build mit Verzeichnisunterstützung. Die Quelle kennzeichnet ihre öffentliche Verfügbarkeit normalerweise über ihre Icecast-Public-Einstellung. public im Mount kann die Meldung verhindern oder erzwingen. Ein erzwungenes Public-Flag ergänzt aber keinen fehlenden Streamnamen, keine Beschreibung, kein Format und keine Kontaktinformation.
Die angekündigte URL kontrollieren
Prüfen Sie listenurl des Streams in der Verwaltung. Die URL muss auf den tatsächlich erreichbaren Icecast-Server zeigen und nicht auf eine Programmhomepage oder localhost. Kontrollieren Sie DNS, Port, Firewall und beide angekündigten IP-Familien. Mehrere Listen-Sockets können die veröffentlichte Adresse beeinflussen. Prüfen Sie deshalb die exakt erzeugte URL statt einer anderen funktionierenden Adresse.
Hinterlegen Sie echte technische Kontaktdaten für Ihren eigenen Server, falls das Verzeichnis sie verlangt. Das ist eine Servereinstellung und keine Erlaubnis für erfundene Betreiberangaben auf diesem Informationsportal.
Eine spätere Ablehnung eingrenzen
Starten Sie den Stream und lesen Sie Verzeichnismeldungen im Fehlerlog. Unterscheiden Sie erste Anmeldung und spätere Update-/Touch-Fehler. Ein Verzeichnis kann einen Eintrag annehmen und nach einer verzögerten Erreichbarkeitsprüfung wieder entfernen. Erhöhen Sie für ein kurzes geplantes Diagnosefenster die Logstufe. Vergleichen Sie Public-Flag der Quelle, erzeugte URL und Verzeichnisantwort. Stellen Sie danach die normale Protokollierung wieder her. Ein Verzeichniseintrag belegt weder Audioqualität noch Serverkapazität.