Der Encoder erzeugt den Stream, den Icecast verteilt. Ein gestartetes Encoder-Programm ist nicht zwangsläufig verbunden: lokale Wiedergabe, Kodierung und Serverausgabe können eigene Schalter besitzen. Prüfen Sie die Ausgabeverbindung und nicht allein das geöffnete Programmfenster.
Beide Seiten aufeinander abstimmen
| Encoder-Feld | Gegenstück in Icecast |
|---|---|
| Servertyp | Ein Icecast-fähiges Protokoll statt eines beliebigen Streaming-Modus |
| Host und Port | Ein erreichbarer Listen-Socket |
| Verschlüsselung | TLS-Unterstützung und Vorgabe des gewählten Sockets |
| Benutzername | Meist source, sofern die Mount-Regel nichts anderes vorgibt |
| Passwort | Passendes globales oder mountbezogenes Source-Kennwort |
| Mount | Exakter Pfad wie /live.ogg |
| Medientyp | Tatsächlicher Codec/Container und passender Content-Type |
Tragen Sie kein URL-Schema in ein reines Hostfeld ein. Hängen Sie an den Mountpoint des Encoders kein .m3u an. Dieser Zusatz fordert eine Wiedergabeliste für Hörer an und bezeichnet nicht die eingehende Quelle.
Das verwendete Protokoll kennen
Aktuelle Source-Anwendungen können HTTP PUT verwenden. Ältere Programme nutzen gegebenenfalls die SOURCE-Methode. Die Shoutcast-DSP-Kompatibilität besitzt wiederum eigene Socket-Regeln. PUT wurde in der 2.4-Reihe eingeführt; das bedeutet nicht, dass jeder Encoder diese Methode automatisch wählt. Stellen Sie den passenden Modus ein und lesen Sie für die konkreten Felder die Dokumentation des Source-Clients.
Die Quelle muss ihre Daten richtig beschreiben. Ein als Ogg gekennzeichneter MP3-Datenstrom wird durch die Mount-Endung .ogg nicht korrigiert. Icecast wandelt ihn auch nicht in das gewünschte Format um.
Einen Fehler schrittweise eingrenzen
Prüfen Sie zuerst den Aufbau der TCP-/TLS-Verbindung. Danach folgen Authentifizierung, angenommener Mountpfad und fortlaufender Dateneingang. Ein Kennwortfehler kann von einer Mount-Ausnahme kommen, obwohl das globale Kennwort richtig erscheint. Am Source-Limit können aktive Relays beteiligt sein. Eine zweite Quelle auf einem bereits belegten Mount ist ein anderer Fall als ein falsches Passwort.
Kontrollieren Sie nach dem Verbindungsaufbau den Mount in der Verwaltung. Hören Sie mit einem geeigneten Player hinein und beobachten Sie das Fehlerprotokoll bei einer geplanten Trennung und Wiederverbindung. Beginnen Sie mit einer lokalen unkritischen Testquelle. Produktive Kennwörter gehören nicht in Bildschirmfotos, URLs, Shell-Verlauf oder weitergegebene Diagnoseauszüge.