Anleitungen

Einen Stream über ein Relay übernehmen

Richten Sie ein versionsgerechtes Icecast-Relay ein. Unterscheiden Sie entfernte Quelle und lokalen Mount und prüfen Sie Abrufbedarf und Ausfälle.

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Ein Relay ist ein empfangender Server, der einen entfernten Stream abruft und an eigene Hörer verteilt. Die Einrichtung erfolgt auf der empfangenden Instanz. Dadurch wechseln vorhandene Hörer des Ursprungsservers nicht automatisch, die Bitrate wird nicht umkodiert und eine unerreichbare Quelle wird nicht erreichbar.

Die beiden Mountnamen festlegen

In diesem isolierten Beispiel liefert ein weiterer lokaler Server /programme.ogg auf Port 8001. Der empfangende Server stellt ihn als /relay.ogg bereit. Dieser Ausschnitt für 2.5.0 gehört unmittelbar in <icecast>:

xml · Codebeispiel
<relay>
  <local-mount>/relay.ogg</local-mount>
  <on-demand>true</on-demand>
  <upstream type="normal">
    <uri>http://127.0.0.1:8001/programme.ogg</uri>
  </upstream>
</relay>

Die Quelle muss bereits einen passenden aktiven Stream führen. Für entfernte produktive Zuführungen benötigen Sie einen geeigneten Transport und eine Zugriffsregel. Ein On-Demand-Relay ruft bei Bedarf durch Hörer ab. Ein ungenutztes Relay muss deshalb nicht wie eine dauerhaft verbundene Quelle aussehen. Der erste Hörer kann die Zeit für den Verbindungsaufbau bemerken.

Aktuelle Syntax und Kompatibilität trennen

Das mit 2.5.0 gelieferte Beispiel verwendet <upstream>-Blöcke und optional type="default" für gemeinsame Einstellungen. Ältere Handbücher setzen server, port und mount direkt in <relay>. Der aktuelle Parser verarbeitet Kompatibilitätsformen, kennzeichnet ältere Anordnungen jedoch als veraltet. Bevorzugen Sie das Beispiel Ihrer konkreten Version, statt die Formen beiläufig zu vermischen.

Ein Master-Relay ermittelt eine Mountpoint-Liste beim angegebenen Ursprungsserver und fragt Änderungen regelmäßig ab. Ein einzelnes Relay zieht nur den konfigurierten Stream. Das Kennwort für die Relay-Ermittlung, Hörerzugangsdaten eines geschützten Streams und Source-Kennwörter haben unterschiedliche Aufgaben.

Bedarf und Fehlerfall prüfen

Spielen Sie zuerst den Ursprungsstream direkt ab. Fordern Sie danach die lokale Relay-URL an und kontrollieren Sie Statistik und Logs beider Instanzen. Prüfen Sie den lokalen Namen in den Hörerlinks. Trennen Sie bei einem On-Demand-Relay den letzten Testhörer und beobachten Sie die entfernte Verbindung, statt immer eine dauerhafte Übertragung zu erwarten.

Unterbrechen Sie in einem geplanten Test die Zuführung und verfolgen Sie Wiederverbindungen, Fallback und Hörergebnis. Vermeiden Sie Relay-Schleifen, in denen sich zwei Instanzen gegenseitig abrufen. Halten Sie das tatsächliche Medienformat über die Zuführungen kompatibel. Ein Relay kopiert und kodiert nicht um.

Quellen

  • Icecast 2.5.0: Quellarchiv (.tar.gz)

    2.5.0 · Abgerufen

    Verwendete Dateien im Archiv

    • Relaysdoc/relaying/index.html
    • Vollständige Beispielkonfigurationconf/icecast.xml.in
    • Konfigurationsparsersrc/cfgfile.c
  • Relays

    2.0.2 (historisch) · Abgerufen