Ein Mountpoint bezeichnet einen Stream auf einer Icecast-Instanz. Am exakten Pfad treffen Konfiguration und eingehende Medien zusammen. Behandeln Sie /live.ogg und /Live.ogg nicht als austauschbare Namen. Auch ein konfigurierter Pfad benötigt eine Quelle oder ein Relay, bevor dort Live-Medien verfügbar sind.
Den erforderlichen Eingriff festlegen
Ein eigener Mount-Block ist sinnvoll, wenn ein Stream besondere Zugangsdaten, ein Hörerlimit, Sichtbarkeit oder eine Fallback-Regel benötigt. Lassen Sie andere Werte unverändert. Notieren Sie vor der Änderung aktive Quelle, Format, Hörerzahl und Fallback-Ziel. Sichern Sie die funktionierende Konfiguration.
Dieser mit 2.5.0 kompatible Ausschnitt gehört unmittelbar in <icecast> der vorhandenen Datei:
<mount type="normal">
<mount-name>/live.ogg</mount-name>
<username>source</username>
<password>REPLACE_WITH_RANDOM_MOUNT_SECRET</password>
<max-listeners>40</max-listeners>
<public>false</public>
<fallback-mount>/backup.ogg</fallback-mount>
<fallback-override>true</fallback-override>
</mount>Die Passwortmarkierung müssen Sie ersetzen. Sie ist kein verwendbarer Standardwert. Der Encoder benötigt anschließend das mountbezogene Kennwort. Das Backup ist ein weiterer aktiver, formatkompatibler Stream desselben Servers. Seine Nennung startet keine Quelle.
Standardwerte richtig einordnen
Ein Mount mit type="default" liefert laut Dokumentation Einstellungen für Streams ohne passenden normalen Mount-Block. Die Dokumentation weist ausdrücklich darauf hin, dass solche Vorgaben nicht einfach vollständig mit einem ausdrücklich definierten normalen Mount zusammengeführt werden. Halten Sie die gewünschte Regel im normalen Block vollständig fest. Unterstellen Sie keine Vererbung ausgelassener Authentifizierungs- oder Sichtbarkeitseinstellungen.
Die Konfiguration von regulärem Icecast 2.5.0 ist keine KH-Konfiguration. Übernehmen Sie KH-Mountmuster, Host-Prioritäten oder Bandbreitenerweiterungen nicht allein wegen ähnlich aussehendem XML. Ebenso beschreibt eine Anleitung zu Icecast 2.0.2 nicht sämtliche heutigen Optionen.
Das wirksame Ergebnis prüfen
Prüfen Sie das XML. Laden Sie die Konfiguration anschließend über den dokumentierten Weg Ihrer Installation neu oder führen Sie einen kontrollierten Neustart aus. Manche Änderungen betreffen neue Verbindungen oder den nächsten Quellenstart. Ein Neuladen garantiert keine sofortige Änderung aller vorhandenen Sitzungen. Achten Sie im Fehlerprotokoll auf veraltete oder unbekannte Einstellungen.
Verbinden Sie die Quelle in einem geplanten Test neu und kontrollieren Sie den exakten Mountpfad in der Verwaltung. Prüfen Sie das richtige Source-Kennwort und die Ablehnung eines falschen. Verbinden Sie einen Hörer und kontrollieren Sie das tatsächliche Medienformat. Für einen Fallback-Test müssen beide Streams zunächst laufen. Trennen Sie nur die Testquelle und verfolgen Sie Wechsel und Rückkehr der Hörer.
Verwandte Einstellungen auseinanderhalten
hidden entfernt einen Stream aus bestimmten Ansichten und ist keine Zugriffskontrolle. public steuert die Verzeichnisveröffentlichung und macht einen Stream nicht privat. max-listeners begrenzt diesen Mount statt sämtlicher HTTP-Verbindungen der Instanz. Verwenden Sie Hörer-Authentifizierung, wenn der Abruf eine Berechtigung verlangt. Prüfen Sie das Fallback-Verhalten, bevor mehrere Live-Mounts ein gemeinsames Backup erhalten.